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Das Hotel Alte Post zählt zu den historischen Kostbarkeiten der alpinen Hotelarchitektur. Das Gebäude hat auch nach der im Jahr 2002/03 erfolgten grundlegenden Renovierung bis heute sein ursprüngliches Erscheinungsbild im "Heimatstil" beibehalten.
Das Gebäude wurde 1907 von Karl Stemberger gebaut und war die Endstation der Postkutsche zwischen Innichen und dem Fischleintal. Das Gasthaus in dessen Erdgeschoß das Postamt untergebracht war und von dem es seinen Namen erhalten hat war ebenso Ausflugsziel wie Raststätte vieler Bergsteiger und Reisender.
Im Jahre 1956 kaufte Sepp Innerkofler (der Sohn) den Gasthof, der im Zuge des Ersten Weltkrieges verstaatlicht worden war, von einem italienischen Unternehmen um ihn als Dependance des Hotel Dolomitenhof weiterzuführen.
Das Haus wurde 1986 unter Denkmalschutz gestellt.
In den sehr individuellen, mit Origialmobiliar bestückten Zimmern und Suiten erwartet die Gäste der Alten Post das authentische Flair eines alpinen Berghotels, gepaart mit modernem 4-Sterne-Komfort.
Von der großen Tradition dieses Hauses zeugt dieser Auszug aus dem “Sextner”:
"Im landschaftlich reizvollen Fischleintal erbaute Stemberger 1906/07 den so genannten Postgasthof im Stil des Tiroler Bauernhauses. Die Unterkunft verfügte über 27 Fremdenzimmer, alle mit Fließwasser, Bad und Spülklosett versehen. sogar ein eigenes E-Werk wurde betrieben, um die Räume mit elektrischem Licht zu beleuchten. Dreimal täglich verkehrte eine Postkutsche von hier nach Sexten und für Sonderfahrten standen Ein- und Zweispänner bereit. Wenn Gäste es wünschten, wurde ihr Gepäck mittels Tragtier zur Zinnenhütte transportiert........"

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